| 1808 |
Im Jahre 1808 gründet Mathias
Stinnes eine
Firma für Schifffahrt und Kohlenhandel |
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| 1810 |
Mit dem Kauf eines Kohlenplatzes und einer zweimastigen
Ruhraak beginnt der Transport von Kohle ruhraufwärts
und von Waren aller Art ruhrabwärts
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| 1820 |
Der Konzern Mathias Stinnes verfügt
über 4 Bergwerke und 36 Bergwerksbeteiligungen,
auf Rhein und Ruhr verfügt die Stinnes-Flotte
über 66 Binnenschiffe. |
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| 1831 |
Stinnes erwirkt die Freiheit der
Rheinschifffahrt |
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| 1843 |
1843 führt Stinnes die
Dampfschifffahrt auf dem Rhein ein |
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Führt als Bergwerksbesitzer
senkrechtes
Abteufen von Kohlenflözen in Deutschland ein |
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Schafft in seinem Unternehmen die
drei tragenden Säulen: Produktion, Handel und
Schiffahrt |
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| 1845 |
Tod von Mathias Stinnes. Zu diesem Zeitpunkt
war er der größte Reeder zwischen Koblenz
und Amsterdam.
Seine Söhne steuern das Unternehmen durch
eine von Revolution, Kriegen und Wirtschaftskrisen
geprägte Zeit.
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| 1892 |
Hugo Stinnes, Enkel des Unternehmensgründers,
gründet sein eigenes Unternehmen die Hugo
Stinnes GmbH.
Unter seiner Führung wird Stinnes mit 1664
selbständigen Betrieben und 2890 Anlagen
und Teilbetrieben, zusammen 4554 Unternehmungen
und 600.000 Beschäftigten das größte
Wirtschaftsimperium Deutschlands.
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| 1924 |
Am 10. April 1924 stirbt Hugo Stinnes überraschend.
Witwe Cläre Stinnes-Wagenknecht wird nach
dem Tod des Prinzipals Alleinerbin, ihre Söhne
Edmund und Hugo jr. werden Generalbevollmächtigte.
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| 1925 |
Stinnes gerät in Liquiditätsprobleme.
Teile des Unternehmens werden durch Banken veräußert. |
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| 1926 |
Hugo Stinnes jr. bringt große
Teile des verbliebenen Vermögens in die neu
gegründete Hugo Stinnes Corporation in New
York ein. Die Schulden werden von von amerikanischen
Banken durch einen Kredit an die Holding beglichen. |
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| 1941 |
Der Familienanteil am Vermögen
der Hugo Stinnes Corporation wird als Feindvermögen
beschlagnahmt, als die USA in den II. Weltkrieg
eintritt. |
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| 1947 |
Der von den Alliierten eingesetzte
Treuhänder Dr. Heinz P. Kemper setzt sich energisch
dafür ein, den Konzern zu erhalten. Er verhindert
weitgehend die von den Alliierten geforderte Entflechtung
und baut das vom Krieg schwer geschädigte Unternehmen
neu auf. |
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| 1948 |
Familie Hugo Stinnes mit den Gesellschaftern
Cläre Hugo Stinnes, Hugo Stinnes jun. Und
Otto Stinnes bauen das Unternehmen Hugo Stinnes
oHG in Mühlheim zu neuer Größe
auf.
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| 1951 |
Stinnes legt erstmals nach dem
Krieg wieder eine positive Gewinn- und Verlust-Rechnung
vor. |
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| 1952 |
Hugo Stinnes jun. löst sich aus dem Familienunternehmen
und wird mit Hugo Stinnes Industrie und Handel
GmbH selbständig.
Danach führten Hugo Stinnes oHG Mülheim,
Hugo Stinnes Industrie und Handel GmbH Bremen
und Hugo Stinnes AG völlig getrennte Geschäfte.
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| 1971 |
Herr Hugo Stinnes jun. beendet
seine geschäftlichen Tätigkeiten. |
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| 1973 |
Witwe Cläre Hugo Stinnes -
Waagenknecht (1872 - 1973) stirbt hundertjährig. |
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| 1982 |
Otto Stinnes nimmt seinen Großneffen Mathias
Stinnes als alleinvertretungsberechtigten persönlich
haftenden Gesellschafter in Hugo Stinnes auf und
bestimmt ihn zu seinem Nachfolger.
Hugo Stinnes jun. stirbt
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| 1992 |
Firma Hugo Stinnes gründet
über ihre Tochtergesellschaft KG Monsun mit
der Deutschen Seereederei Rostock GmbH das Schifffahrtsunternehmen
DSR/Stinnes West Indies Services GmbH. Beide Partner
sind mit je 50 % an diesem Unternehmen beteiligt.
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| 1993 |
Hugo Stinnes übernimmt von
der Treuhandanstalt in Berlin die Neubrandenburger
Verkehrs AG in Mecklenburg-Vorpommern und bringt
in die NEVAG ein die Anteile an der DSR/Stinnes
West Indies Services GmbH. |
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| ... |
Herr Mathias Stinnes gründet in den neuen
Bundesländern (Mecklenburg-Vorpommern) neue
Unternehmen:
- Stinnes Transport
- Ostmecklenburgische Eisenbahn GmbH, Neubrandenburg
- Ostmecklenburgische Flugzeugbau GmbH, Neubrandenburg
- Ostmecklenburgische Hotel GmbH & Co KG, Neubrandenburg
- Ostmecklenburgische Bahnwerke GmbH
- Hotel MV GmbH (Relais & Chateaux Schloßhotel Burg Schlitz)
Der juristische Sitz der Firma Hugo Stinnes bleibt
Mühlheim an der Ruhr
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